Unser Konzept: Waldkindergarten von A bis Z

AUSRÜSTUNG & BEKLEIDUNG

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Gut durchdachte Kleidung ist für Kinder und die Fachkräfte die wichtigste Grundlage für einen guten Tag im Waldkindergarten. Generell erleben sie vom frühen Vormittag bis zum Nachmittag verschiedene Temperaturbedingungen. Dazu müssen bei der täglichen Auswahl der Bekleidung noch die Jahreszeit, die örtlichen Begebenheiten und die aktuelle Wetterlage berücksichtigt werden.

DAS ZWIEBEL-PRINZIP

Grundsätzlich gilt bei der Kleidung das Schicht-Modell - wie bei einer Zwiebel. Mehrere Schichten ermöglichen das Anpassen an niedrige Temperaturen früh Morgens bis hin zu hohen Temperaturen am Mittag. 

BEISPIEL KALTE HERBSTTAGE

Von innen nach außen gehend bedeutet das ein bis zwei Schichten warme Unterwäsche (Langarm-0berteil, lange Unterhose, warme (Woll-)Socken). Dann kommt ein Pullover aus einem robusten Mate­rial und darüber wird eine möglichst  regenfeste Jacke, idealerweise mit einem herausnehmbaren wärmenden Innenteil. Für die Hose gilt das Gleiche. Wobei hier das Wichtigste eine Matsch- bzw. Regenhose ist.
Die Ausstattungsliste und weitere Infos findet Ihr hier...

Bringen & Abholen (Ort & Öffnungszeiten)

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Zentraler Treffpunkt zum Bringen und Abholen ist der Parkplatz am Schloßberg.  

 

Montag bis Donnerstag: 07:30 - 14:30 Uhr

Freitag: 07:30 - 13:30 Uhr

KERNZEIT

Damit wir konzentriert und in Ruhe unseren Bildungsauftrag erfüllen können gilt von 08:30 Uhr bis 12:30 Uhr die pädagogische Kernzeit. Innerhalb dieser 4 Stunden können Kinder nur mit vereinbarter Ausnahme gebracht und abgeholt werden.

BRINGZEITEN

  • Begleitete Bring-Gruppe 07:30 Uhr - Treffen am Schloßbergparkplatz.
  • Individuelles Bringen bis 08:30 Uhr an den Waldplatz.

ABHOLZEITEN 

  • Individuelles Abholen ist um 12:30 Uhr am Platz möglich.
  • Begleitete Abhol-Gruppe 13:30 Uhr - bis zum Schloßbergparkplatz.
  • Begleitete Abhol-Gruppe 14:30 - bis zum Schloßbergparkplatz. 

Buchungszeiten

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Ihr könnt Euer Kind in 3 Kategorien zwischen 4 und 7 Stunden im Waldkindergarten Pegnitz anmelden:
Kategorie 1: 4-5 Stunden

Kategorie 2: 5-6 Stunden

Kategorie 3: 6-7 Stunden
Beachtet bitte im Punkt "Bringen & Abholen" die Infos zur Kernzeit.
Die aktuellen Elternbeiträge je Kategorie erfahrt Ihr im Punkt "Elternbeiträge".

Eingewöhnung

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Die Eingewöhnungszeit ist eine wichtige Grundlage für die optimale Betreuung im Kindergarten. Das trifft vor allem für die Kleinsten zu, die aus der Krippe oder von zuhause aus neu in den Kindergarten kommen. Aber auch die Größeren, die aus einem anderen Kindergarten zu uns in den Waldkindergarten kommen, erhalten genügend Zeit und liebevolle Aufnahme um sich in Ruhe einzufinden.

In der Eingewöhnungsphase findet ein großer Ablösungsprozess zwischen Eltern und Kind statt, dem wir große Bedeutung beimessen. Das Ziel ist eine gute, tragfähige Beziehung zwischen Kind und Erzieher*in aufzubauen. Dabei sind die ersten Kontakte zwischen der Fachkraft und dem Kind entscheidend. Wichtig ist, dass sich die Eltern während der Eingewöhnungsphase möglichst im Hintergrund aufhalten, um dem pädagogischen Personal die Möglichkeit zu geben, sich dem Kind in Ruhe zu nähern. Nach den täglichen Eingewöhnungszeiten besprechen wir uns im Nachgang mit den Eltern und legen gemeinsam fest, wie es weiter gehen soll.

Das Ziel der Eingewöhnung ist erreicht, wenn das Kind zu seiner pädagogischen Fachkraft eine bindungsähnliche Beziehung und damit eine sichere und vertrauensvolle Basis aufgebaut hat. Das erkennen wir beispielsweise daran, dass sich das Kind von der Fachkraft trösten und beruhigen lässt.
Weitere Infos zur Eingewöhnung findet Ihr hier...

Elternabende

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Elternabende sind ein wichtiger Bestandteil der Elternteilhabe im Kindergarten. Grundlegend wollen wir mit Euch Informationen und Erfahrungen austauschen und eine Möglichkeit bieten verschiedene Themen zu diskutieren und aktiv am Waldkindergartenkonzept mit zu arbeiten.

Jeder Elternabend besteht aus einem lockeren Beisammensein und Gesprächsteil und einem Abschnitt, in dem die aktuelle Tagesordnung durchgearbeitet wird. Der offizielle Teil hat eine Agenda, die im Vorfeld mit dem Elternbeirat abgestimmt wird. Über diesen können alle Eltern selbst Tagesordnungspunkte zur Durchsprache einbringen. Dazu enthält der offizielle Teil immer ein spezifisches Thema aus der pädagogischen Konzeption, das näher beleuchtet wird.

Die Agenda wird im Vorhinein zum Elternabend an alle Eltern verschickt und hier auf der Webseite hochgeladen. Das Protokoll samt getroffene Entscheidungen wird im Nachgang zum Elternabend per Elternbrief an alle Eltern verteilt. 

Elternbeirat

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KONTAKT ZUM ELTERNBEIRAT per Email an

elternbeirat (at-Zeichen) waldkindergartenpegnitz.de

AUFGABEN DES ELTERNBEIRATES

Der Elternbeirat ist das Binde­glied zwischen den El­tern auf der einen Sei­te und dem Team und dem Träger auf der anderen Seite. Seine Aufgaben sind:

  • Die In­te­res­sen der Kin­der und deren El­tern zu vertreten.
  • Bei Herausforderungen und Problemen zu vermitteln. 
  • Die Zu­sam­menar­beit der ein­zel­nen Par­tei­en unter­ein­an­der zu fördern.
  • Mit dem Team und dem Träger zusammen Fes­te und Ba­sa­re organisieren.
  • Öffentlichkeitsaktionen, wie den Werbestand an unseren Infotagen zu organisieren.

Der El­tern­bei­rat wird am ersten Elternabend zu Be­ginn eines je­den Kin­der­gar­ten­jah­res von den anwesenden Eltern gewählt. Bei unserer Gruppengröße von 20 Kindern besteht der Elternbeirat aus 3 bis 4 Mitgliedern. 

Elternbeiträge

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Die Elternbeiträge werden staatlich bezuschusst und richten sich nach der Anwesenheit des Kindes in der Einrichtung.

BUCHUNGSDAUER & MONATLICHE BEITRÄGE

gültig ab September 2023:

>4-5 Std. = 70,00 € tatsächliche Elternlast (170,00 € Elternbeitrag -100,00 € Landesförderung*)
>5-6 Std. = 80,00 € tatsächliche Elternlast (180,00 € Elternbeitrag -100,00 € Landesförderung*)
>6-7 Std. = 90,00 € tatsächliche Elternlast (190,00 € Elternbeitrag -100,00 € Landesförderung*) 

  • Zusatzbeitrag Wickelkinder: Aufgrund des höheren Aufwands in der Betreuung von Wickelkindern im Waldkindergarten erheben wir einen Zusatzbeitrag von 25,- € pro Monat für Waldkinder ab dem 3. Geburtstag, die nicht "trocken" sind und täglich gewickelt werden müssen. 
  • Monatlicher Einzug: Die Entrichtung der Elternbeiträge erfolgt per SEPA-Lastschriftmandat. Der Einzug erfolgt zum Monatsersten ab Beginn des Buchungszeitraumes.
  • Staatlicher Zuschuss: Seit dem 1. April 2019 werden die Elternbeiträge für die gesamte Kindergartenzeit mit 100,- € pro Kind und Monat vom Freistaat Bayern bezuschusst. 
  • Anmeldebeitrag: 45,- € einmalig (darin enthalten sind Druckkosten, Portfoliokosten für die gesamte Kindergartenzeit und ein Willkommensgeschenk für Euer Kind). Die Entrichtung erfolgt nach Abschluss des Buchungsvertrages einmalig per SEPA-Lastschriftmandat. 
  • Alles drin: Neben dem Elternbeitrag entstehen keine weiteren Kosten. Alle Verbrauchsmaterialien zum Basteln, Spielen und Lernen beschafft der Waldkindergarten. 

*) Der in Art. 23 BayKiBiG geregelte Elternbeitragszuschuss wird an die Eltern weitergegeben. Der aufgeführte Elternbeitrag verringert sich dementsprechend: „Der Zuschuss beträgt 100 Euro pro Monat und wird für die Zeit vom 1. September des Kalenderjahres, in dem das Kind das dritte Lebensjahr vollendet, bis zum Schuleintritt gewährt.“ (Art. 23 Abs. 3 Satz 2 BayKiBiG) 




Elterndienste

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Unser Waldkindergarten kann nur durch die aktive Mitarbeit und dem Interesse von Euch Eltern richtig gut werden. Ihr sollt diesen Lebensraum für Eure Kinder aktiv mitgestalten und unterstützen - sowohl im Alltag als auch bei Festen, Ausflügen und Aktionen, wie:

  • Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Marktstände)
  • Infotage (2x im Jahr) am Waldkindergarten
  • Sponsorensuche
  • Arbeitseinsätze

JEDE FAMILIE VERPFLICHTET SICH DIENSTEN

Die genauen Dienste legen wir mit dem Elternbeirat fest. Denkbar sind:

  • Säuberung der Waldhütte
  • Waschen und Falten der Hand-, Trocken- und Putztücher im wöchentlichen Wechsel
  • Bringen des Handwaschwassers im täglichen oder wöchentlichen Wechsel
  • Gemeinsame Übernahme der Arbeiten vor, während und nach Festen
  • Gemeinsame Aufräumaktion im Herbst und im Frühjahr (Rama dama)

Elternteilhabe

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BRINGT EUCH UND EURE IDEEN UND FÄHIGKEITEN EIN! 

Zum Beispiel so:

  • Lest vor: Gestaltet eine oder mehrere Vorlesestunden.
  • Baut etwas: Tobt Euch mit der Kettensäge aus und baut einen Tisch.
  • Näht etwas: Der Kindergarten braucht eine Vorhangstür für das Ast-Tipi? Ran an die Maschine!
  • Spielt Gitarre: Singt mit den Kindern.
  • Seid der Kasperl: In Eurem Theaterstück an einem Nachmittag

Eure Kinder werden so stolz sein, auf das, was Ihr als Mama und Papa dort macht und hinterlasst.

HOSPITATIONEN DER ELTERN

Hospitationen bieten die Möglichkeit, mehr Einblick in den Kindergartenalltag und unser pädagogisches Konzept zu bekommen. Einerseits schlüpfen die Eltern in die Rolle des Beobachters und können ihre Kinder in der Gruppe sowie den Kindergartenalltag mit seinen Strukturen und Abläufen erleben. Sie können sich aber auch mit ihren Interessen, ihrem Wissen und ihren Leidenschaften einbringen: Den Kindern vorlesen und Spiel- oder Lernangebote mitgestalten.

Den Hospitationstermin stimmen wir im Vorfeld inhaltlich mit den Interessierten Eltern und Personensorgeberechtigten ab.

Elterngespräche

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TÜR- UND ANGELGESPRÄCHE

Wir haben zwar keine Türen, möchten uns aber trotzdem bei der morgendlichen Übergabe oder auch bei der Abholung kurz mit Euch austauschen. Besonders in der Eingewöhnungsphase pflegen wir einen kurzen, täglichen Austausch. Wir werden in der Kürze der Zeit, die uns in der Bring- und Abholsituation zur Verfügung steht, unsere Aufmerksamkeit situationsangemessen zur Verfügung stellen. Hier sind wir im Sinne der Kinder besonders darauf bedacht eine freundlich Atmosphäre zu schaffen und freuen uns über eine klare Ansprache und Begrüßung (Kinder-Eltern-Pädagoge) und auch über eine Verabschiedung. Dann können wir klar erkennen, dass ab diesem Zeitpunkt das Kind vom abholenden Elternteil beaufsichtigt wird.

 

ENTWICKLUNGSGESPRÄCHE

Wir bieten regelmäßige Entwicklungsgespräche an, für die mit den Eltern und Personensorgeberechtigten ein individueller Termin vereinbart wird. Hieran nehmen in der Regel beide Elternteile teil. 
 

ENTWICKLUNGSGESPRÄCH NACH DER EINGEWÖHNUNGSPHASE

Das erste Gespräch findet statt, wenn die Eingewöhnungsphase abgeschlossen ist. Dann besprechen wir, wie das Kind und die Eltern diese Zeit erlebt haben. Die Eltern erhalten von uns eine ausführliche Rückmeldung über die Integration und das Befinden ihres Kindes in der Gruppe und in der Beziehung zu den Pädagogen sowie sein Alltagserleben im Kindergarten. Es erfolgt eine gemeinsame Abstimmung und Ausrichtung, die dem Kind weiterhin eine gute Entwicklung ermöglicht. 
 

ENTWICKLUNGSGESPRÄCH IM VIERTEN LEBENSJAHR

Im vierten Lebensjahr sind die Hauptthemen des Entwicklungsgespräches das allgemeine Befinden des Kindes und seine Entwicklung im sprachlichen, sozialen, emotionalen, kognitiven und motorischen Bereich. 
 

ENTWICKLUNGSGESPRÄCH IM  FÜNFTEN LEBENSJAHR UND IM VORSCHULJAHR

Im Mittelpunkt des Entwicklungsgesprächs für Vorschulkinder steht die individuelle Ausrichtung der Unterstützung durch uns und die Eltern. Um den Übergang für die Kinder

vom Kindergarten in die Schule positiv zu gestalten, möchten wir die Eltern als kompetente Ansprechpartner für ihr Kind in dieser Phase ausdrücklich miteinbeziehen. Uns ist es wichtig, dass jedes Kind entsprechend seines Entwicklungsstandes und seiner Fähigkeiten individuell gefördert wird. 

Ferienbetreuung

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FERIENBETREUUNG

Wenn Plätze im Kindergarten verfügbar sind, können innerhalb der staatlichen Schulferien (Land Bayern) Geschwister unserer Waldkinder im Alter von 3 bis etwa 10 Jahren (Grundschüler bis Klasse 4) im Kindergarten mit betreut werden. Dabei gilt ein gesonderter Elternbeitrag, der wöchentlich erhoben wird.
Einzige Bedingung: Das Kind muss "trocken" sein. Wickelkinder von  außerhalb unseres Kindergartens können wir für die Ferienbetreuung leider nicht aufnehmen.

KOSTEN FERIENBETREUUNG IM WALDKINDERGARTEN PEGNITZ

Dauer | Elternbeitrag / Woche & Kind / Schulkind
>4-5 Std. | 62,50 €
>5-6 Std. | 75,00 €
>6-7 Std. | 87,50 € 

Einzelne Tage sind NICHT buchbar.

Gewaltschutzkonzept

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Das Gewaltschutzkonzept kann zur Einsicht beim Träger angefordert werde. bitte nutze dafür das Kontaktformular, das Telefon oder die Emailadresse.

Integration

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Der Waldkindergarten steht grundsätzlich allen Kindern gleichermaßen offen. Gerne erörtern wir mit Euch gemeinsam die Möglichkeiten einer bestmöglichen Förderung Eures Kindes im Rahmen des Kindergartenalltags in der Natur. Wenn Ihr besondere Herausforderungen bei Eurem Kind seht, wir alle es ihm aber zutrauen, dass er in einer Waldgruppe zurecht kommt, dann freuen wir uns!

Notunterkunft

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Die Notunterkunft wird immer bei vorhergesagtem unwetter aufgesucht. Dann treffen sich die Kinder nicht am Bring- und Holplatz bzw. im Wald, sondern werden direkt zur Notunterkunft gebracht.
Wann das ist, entscheidet das Wetter - das wird jeden Tag vom Team beobachtet.
Die Eltern werden am Vortag vom Team informiert, wenn die Betreuung in der Notunterkunft stattfinden muss.

Adresse der Notunterkunft:
Grundschule Pegnitz
Hauptstraße 73 a
91257 Pegnitz

Toilettengänge

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Im Waldkindergarten auf`s Klo geht so: 

Oft ist es so, dass sich der "Klo-Geh"-Rhythmus der Kinder so umstellt, dass sie vor oder nach dem Kindergartenbesuch "Stinker" machen.

Für unsere rund 20 Kinder stehen im Außenbereich des Waldplatzes 2 altersgerechte Toiletten zur Verfügung. Im Waldwagen befindet sich ein Toilettenraum mit Handwaschbecken. 

Alle Kinder haben altersunabhängig die Möglichkeit selbstbestimmt auf die Toilette gehen zu können. Das spielt im Hinblick auf die Förderung der Autonomie der Kinder eine große Rolle. 

Für den Toilettengang gibt es zwei grundlegende Szenarien:

  • Am Haupt-Waldplatz steht eine Trenntoilette zur Verfügung. Das Urin wird täglich in die Kanalisation entsorgt. Die große Notdurft wird mitsamt dem natürlichen Einstreu im Auffangsack in der Restmülltonne entsorgt. 
  • Bei den Wanderungen führen die Erzieher*innen Einmalhandschuhe und Plastiktüten, Toilettenpapier und Feuchttücher sowie ein Schäufelchen mit. Die Notdurft wird mitsamt der benutzten Papiere und Tücher in Tütchen verpackt und verschlossen mitgenommen und über die Restmülltonnen entsorgt.  Das Schäufelchen darf nur für diesen Zweck benutzt werden. 


Für das Personal steht die Trenntoilette im Waldwagen zur Verfügung. 


Vorschule

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Vorschule ist im Waldkindergarten immer, denn Lernen und Spielen sind in unserem entdeckungsbasierten, naturpädagogischen Konzept von Beginn an vereint.
Wenn die Kinder größer werden und beginnen, sich selbst als die "Großen" in der Gruppe zu definieren, dann sind sie besonders stolz darauf, in der Vorschulgruppe mitmachen zu dürfen.
 
Die Vorschule im Waldkindergarten findet im letzten Kindergartenjahr eines jeden Kindes planmäßig einmal pro Woche statt. Oft nehmen wir die Kinder dazu, die altersmäßig noch nicht an der Reihe wären, aber körperlich und geistig bereit sind Vorschüler zu sein.

Das Ziel ist, den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule durch altersangemessene Angebote zu begleiten und zu gestalten.

Dafür bietet unser Waldkindergarten von seiner Struktur, seinem Standort und seinem Konzept her die Möglichkeit, alle Basiskompetenzen in motorischen, kognitiven, emotionalen und sozialen Bereichen zu fördern. Im Wald finden sich vielfältige Bewegungsanlässe und -möglichkeiten, so dass die psychomotorische Entwicklung optimale Anreize erhält. Auch im kognitiven Bereich bietet der Waldkindergarten vielfältige Förderanlässe: Die Beobachtung von Waldtieren im Wildgehege Hufeisen nimmt bei uns einen hohen Stellenwert ein. Aber auch das Erforschen von Pflanzen, Sammeln und Ordnen von und Experimentieren mit Naturmaterial sind feste Bestandteile unserer Vorschule. Das machen wir mit den jüngeren Kindern in verschiedenen pädagogischen Angeboten zwar auch. Aber in der Vorschule erfolgt das methodisch systematischer und etwas weniger spielerisch.
 
"Schulvorbereitung findet im Waldkindergarten von Anfang an statt, und nicht erst im letzten Kindergartenjahr."
 
Die Kinder haben dadurch die Möglichkeit, sich mit ihrer Rolle als Vorschulkind zu identifizieren und Selbstbewusstsein in Bezug auf den kommenden Schuleintritt zu erwerben. 
Im Waldkindergarten erlebt die Vorschulgruppe als Team viele spannende Dinge abseits des Kindergartenalltags. Eines der letzten Projekte im Waldkindergarten wird sein, dass wir zusammen mit den Kindern eine Schultüte basteln.
EINE AUSWAHL UNSERER INHALTLICHEN SCHWERPUNKTE IN DER VORSCHULE
Die Kinder erwerben Sicherheit im Umgang mit Formen, Mustern und Reihenfolge
Die Kinder machen vielfältige Erfahrungen im Umgang mit Zahlen und Mengen
Die Kinder erwerben sprachliche Kompetenzen und phonologische Bewusstheit (Umgang mit Reimen, Silben, Lauten)
Die Kinder können durch Experimente Vermutungen aufstellen, gezielt Beobachten und Schlussfolgerungen ziehen
Die Kinder können sich ihrem Alter entsprechend kreativ ausdrücken
Die Kinder erwerben Sicherheit bei der Koordination von grob- und feinmotorischen Bewegungsabläufen
Die Kinder erlangen Vertrautheit im Umgang mit ihrem Körper und seinen Sinnen

SCHNUPPERTAGE IN DER SCHULE
Wir organisieren Schulbesuche und damit das Kennenlernen der Schulgebäude insbesondere der Stadtschule in Pegnitz.


Waldregeln

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Die Waldregeln für die Kinder sind ein Bestandteil unseres Sicherheitskonzeptes. Sie betreffen aber die Umwelt- und Naturerziehung sowie das Hygiene- und Infektionsschutzkonzept.

  • Die Kinder brechen keine Stöcke ab und reißen nichts ab.
  • Es werden weder Waldfrüchte geerntet noch verzehrt.
  • Die Kinder bleiben in Hör- bzw. Sichtweite einer Aufsicht führenden Person.
  • Die Kinder überholen der ersten Erzieher, der vorne läuft, nicht.
  • Die Kinder bleiben nicht hinter dem Erzieher zurück, der hinten läuft.
  • Die Kinder antworten, wenn sie gerufen werden.
  • An bestimmten Haltepunkten wartet jedes Kind, bis alle diesen Ort erreicht haben.
  • Mit Stöcken und Steinen wird vorsichtig umgegangen.
  • Niemand rennt mit Stöcken herum.
  • Mit spitzen Stöcken wird nicht gespielt.
  • Wasser aus stehenden und fließenden Gewässern wird nicht getrunken.
  • Tierkadaver und -kot dürfen nicht angefasst werden.
  • Auf feuchten Baumstämmen wird nicht balanciert.
  • Auf Holzstapel wird nicht geklettert.
  • Waldtiere werden nicht aus der Hand gefüttert.
  • Waldtiere werden nicht gestreichelt. 


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